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Es schien, als wollte die „Elf“ kein gutes Omen für das 11. Oldtimer und Großmodelltreffen auf dem Flugplatz am Böhmen in Bad Langensalza werden. Noch am Freitagnachmittag waren es ca. 11 ° C, und der Regen kam waagerecht sowie quer zur Landebahn. An ein Anfliegen, wie es noch im Vorjahr bei spätsommerlichen Temperaturen stattfinden konnte, war nicht zu denken. Vielmehr fühlte es sich an wie im November, wobei wir wieder bei der Elf sind. Aber genug der Zahlenspiele, denn glücklicherweise hatten die Wettergötter ein Einsehen, und schon am Samstag waren wir im Oktober angekommen. Kein Regen und wenig Wind aus der richtigen Richtung längs der Bahn ließen das Herz der ca. 50 Piloten, die aus ganz Deutschland, den Niederlanden und Österreich angereist waren, höher schlagen. So wurden in bekannt lockerer Atmosphäre alte und junge Oldtimer vorgeflogen. Angefangen bei Raritäten wie der Fokker Spinne, der liebevoll gebauten Caudron G3 und Fokker E III Eindecker, Fokker DVII und Sopwith  Pup, über Bücker Jungmeister, spätere Jagdflugzeugen bis hin zum F-Schlepp von Oldtimerseglern  sowie Jetmodellen wie der großen F-100 Super Sabre reichte die Palette der Vorführungen.



Der erste Tag klang am Abend stilvoll aus, und bei einem zünftigen Pilotenessen mit reichlichen Getränken,  Livemusik vom Bad Langensalzaer Spielmannszug, wurde gefachsimpelt und  bis in die Nacht hinein gefeiert. Der Sonntag begann mit der Dawn Patrol. Um 7:00 Uhr wurde  gestartet, und die ersten Flugzeuge waren in der Luft. Endlich im September angekommen, ließ sich auch die Sonne dazu bewegen und wärmte Zuschauer und die Piloten. Nun herrschten schon fast ideale Bedingungen, die zu zahlreichen schönen Flügen anregten, der Luftraum war immer gut gefüllt.



An dieser Stelle möchte sich der Autor im Namen aller Piloten und Gäste bei den Helfern des  Flugsportvereins Otto Lilienthal bedanken. Ein großer Dank geht insbesondere an die Frauen und Männer der Versorgungsmannschaft. Kuchen und Wurst waren echt lecker! Den Höhepunkt am Sonntag bildete die nun schon so langsam zur Tradition gewordene Doppeldeckerstaffel. Diesmal waren wir Elf, die sichtlich Spaß und sehr viel Freude dabei hatten. Und somit schließt sich der Kreis und die „Elf“ hat sich doch noch zur Glückszahl entwickelt. Nun schauen wir voller Zuversicht auf den nächsten September und freuen uns jetzt schon auf viele Gäste.